"Tun" oder "nicht Tun": das limbische Gehirn entscheidet

"Tun" oder "nicht Tun": das limbische Gehirn entscheidet

Limbische Belohnungen

Ob Menschen eine selbstmotivierte Handlung tun oder nicht, hängt in starkem Umfang von der limbischen Belohnung ab. Das limbische Gehirn steuert seit alters her die Handlungen, welche ein Mensch tut. Damit entscheidet das limbische Gehirn über "tun" oder "nicht tun"!

 

Das Belohnungszentrum

Schon aus der Geschichte des Menschen ist klar verständlich, dass es im Gehirn mindestens drei unterschiedliche Instanz gibt:

  1. Das Großhirn
    lernt, nimmt Wissen auf und speichert es.
  2. Das limbische Gehirn
    entscheidet über "Tun" oder "Nicht Tun".
  3. Das Stammhirn
    steuert das körperliche Überleben und die Stoffwechselvorgänge.

Die Schwierigkeit besteht darin, wie diese Instanzen intern zusammenarbeiten und welche Instanz die Federführung übernimmt.

Erlerntes Wissen muss den langsamen Übergang vom Denkhirn ins "Tun-Hirn" vollziehen. Führung dagegen erreicht direkt auf das limbische Gehirn, das "Tun-Hirn", und löst dort eine Handlung aus. Wie die aktuelle Gehirnforschung bestätigt, ist das Konzept der Motivation untrennbar mit Emotion verbunden. Motivation, der eigene Antrieb zu zielgerichtetem Verhalten, entsteht in der Erwartung positiver Emotionen.

Emotionen

werden maßgeblich durch das limbische Gehirn bestehend aus Hypothalamus, Hippocamous und die Amygdala, Teilde des Mittelhirns sowie durch den präfontalen Cortex (unmittelbar hinter der Stirn gelegen) gesteuert. Der Zusammenschluß dieser Gehirnareale wird auch als "das Belohnungszentrum" bezeichnet.

Das Belohungszentrum vermittelt das Lustempfinden unabhängig von den jeweiligen, konkretren Motiven. So wird bei einem Menschen mit einem stark ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis ein Anstieg an Aktivität ausgelöst, sobald das Sicherheitsmotiv durch einen Anreiz aktiviert wurde. Wenn Situationen positive Emotionen erzeugn, folgt daraus Motivation.

Wirksame Führung und erfolgreiche Verkaufsgespräche

greifen auf dieses neurophysikalische Verhalten zurück.

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